{"id":5086,"date":"2022-11-19T21:21:00","date_gmt":"2022-11-19T20:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/skipper-marcus.de\/?p=5086"},"modified":"2024-08-17T14:03:47","modified_gmt":"2024-08-17T12:03:47","slug":"amateurfunkpruefung-klasse-e-bestanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skipper-marcus.de\/index.php\/2022\/11\/19\/amateurfunkpruefung-klasse-e-bestanden\/","title":{"rendered":"Amateurfunkpr\u00fcfung Klasse E bestanden"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorwort<\/h2>\n\n\n\n<p>In den letzten Monaten habe ich angefangen mich parallel zum Segeln mit dem Thema Amateurfunk zu besch\u00e4ftigen. Mittlerweile habe ich auch meine Amateurfunklizenzpr\u00fcfung bestanden. <br>In diesem Artikel m\u00f6chte ich euch erkl\u00e4ren, was Amateurfunk eigentlich ist, was das mit Segeln zu tun hat und was daran f\u00fcr mich interessant ist.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><br>Was ist Amateurfunk?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amateurfunk<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Seitdem die Technik f\u00fcr Funk\u00fcbertragungen entwickelt wurde, gibt es schon Funkamateure auf der ganzen Welt. Genutzt werden verschiedenen Frequenzb\u00e4ndern und Betriebsarten. Eine Betriebsart ist FM. Das kennen die meisten bereits vom Radio. Es gibt aber auch noch SSB (Single Side Band), CW (Morsetelegrafie) und digitale Betriebsarten.<br>Ziel der Bem\u00fchungen ist die Kontaktaufnahme mit anderen Amateurfunkern. Kam ein Funkgespr\u00e4ch zu stande, wird eine sogenannte QSL Karte (analog oder digital) ausgestellt. Eine QSL Karte ist quasi eine Ansichtskarte zur Best\u00e4tigung des Funkkontakts.  Auf einem Foto sieht man oft die Station. Au\u00dferdem werden Details zur Funkverbindung eingetragen.<br>Funkamateure betreiben den Funkverkehr ohne gewerbliches Interesse (was auch von den Regularien verboten ist). Es geht also rein um die Faszination an der Technik und die Freude dar\u00fcber, wenn man eine erfolgreiche Verbindung hergestellt hat.<br><br>Die Ausbreitungsbedingungen und damit auch die Reichweite der Funkwellen h\u00e4ngen von verschiedenen Faktoren ab. Das ist unter anderem das Band, die Sonneneinstrahlung, meteorologische Ereignisse, astronomische Ereignisse (beispielsweise die Sonnenaktivit\u00e4t). Nat\u00fcrlich spielt auch die Station eine Rolle z.b. verwendete Leistung, Antennenstandort, Antenne etc.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Sonderformen sind z.b. SOTA (Funk von Berggipfeln aus), IOTA (Funk von Inseln aus), LOTA (Funk von Leuchtt\u00fcrmen). Manche Funkamateure nutzen sogar den Mond als Reflektor f\u00fcr Funkwellen.<br><br>Der Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich kann an dieser Stelle leider nur einen unvollst\u00e4ndigen Abriss \u00fcber den Amateurfunk geben. Der Artikel w\u00e4re sonst einfach zu lang und auch ich selbst bin, was den Amateurfunk angeht, noch ein blutiger Anf\u00e4nger. Ich empfehle an dieser Stelle andere Quellen z.b. den Wikipedia Artikel \u00fcber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amateurfunkdienst\">Amateurfunk<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Was sind die Gemeinsamkeiten zum Segeln?<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick haben Amateurfunk und Segeln sehr wenig gemeinsam. Bei n\u00e4herer Betrachtung aber dann doch. Bei beiden Hobbys geht es darum mit den Begebenheiten Wetter\/Funkwetter durch Verwendung von Technik Segelboot\/Funkstation das Maximum in Form von Geschwindigkeit\/Reichweite herauszuholen. Was beim Segeln der Segeltrimm ist, ist beim Funkamateur das vorsichtige drehen an der Antenne.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Hobbys sind extrem vielf\u00e4ltig. Nehmen wir Segeln. Man kann mit einer kleinen Jolle auf einem Binnensee fahren. Oder man kann mit einer Regattayacht bei der Vendee Globe um die Welt jagen.<br>Genauso kann ich beim Amateurfunk mit einem kleinen Handfunkger\u00e4t lokal funken oder mit 1.000 Watt, riesigen beweglichen Antennenanlagen und einem Schrank voller Ger\u00e4te um die ganze Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Einstiegsh\u00fcrde ist sowohl beim Segeln, als auch beim Amateurfunk die spezielle Sprache. Beim Segeln gibt es Schoten, Falle, Steuerbord, Anluven, schralende Winde und so weiter.<br>Beim Amateurfunk gibt es QSOs, QSLs, Stationen werden &#8222;gearbeitet&#8220; und eine &#8222;73&#8220; gew\u00fcnscht.<br>Zusammengefasst: Man versteht bei beiden als Anf\u00e4nger erstmal relativ wenig.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amateurfunk auf dem Boot<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt auch segelnde Amateurfunker (oder amateurfunkende Segler?). Dabei k\u00f6nnen auch au\u00dferhalb der UKW Reichweite (30 sm) andere Schiffe und Landfunkstellen erreicht werden. Es ist auch m\u00f6glich, \u00fcber PACTOR Radio Daten zu \u00fcbermitteln. Die Geschwindigkeit ist recht gering, reicht aber f\u00fcr E-Mails oder  Wetterberichte. <a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/index.php\/2017\/02\/22\/toernbericht-mit-der-sy-marlin-im-februar-auf-der-ostsee\/\" data-type=\"post\" data-id=\"2046\">Michael Wnuk<\/a> von der SY Marlin hat uns damals mal praktisch demonstriert. Die Marlin war auch mein bisher einziges Boot (und ich war auf einigen), auf dem Amateurfunktechnik verbaut ist. Auf Segelbooten wird \u00fcbrigens oft das Achterstag isoliert und dann als Kurzwellenantenne benutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbreitung von Kurzwelle\/Grenzwelle auf Segelbooten war nach meinem Gef\u00fchl fr\u00fcher gr\u00f6\u00dfer als heute. Mittlerweile gibt es in der Anschaffung relativ g\u00fcnstige (im Vergleich zu Kurzwellenfunk) Kommunikation \u00fcber die Satelliten. Dar\u00fcber k\u00f6nnen sowohl Telefonie als auch Daten\u00fcbertragungen realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle noch den Intermar e.V. erw\u00e4hnen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wir sind ein gemeinn\u00fctziger Verein von Funkamateuren, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, seefahrenden Amateurfunkern sowie Zuh\u00f6rern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werden t\u00e4glich Wetterinformationen \u00fcbermittelt, in deutscher Sprache oder auf Wunsch auch als Mail. Aber auch das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch, wie unter Amateurfunkern \u00fcblich, kommt nicht zu kurz. Einfach mal zuh\u00f6ren, der Livestream gibt einen Eindruck unserer T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><br><a href=\"http:\/\/intermar-ev.org\">http:\/\/intermar-ev.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><br><strong>Meine Motivation<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ich war schon eine ganze Weile auf der Suche nach einem neuen Winterhobby. Sobald das Boot aus dem Wasser kommt, h\u00e4nge ich mental in den dunklen Wintermonaten immer etwas in der Luft. Erfahrungsgem\u00e4\u00df komme am besten durch den Winter, wenn ich mich mit einem (f\u00fcr mich) spannenden Thema besch\u00e4ftigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Funk hat mich schon immer interessiert.  Meine ersten Versuche waren mit einem CB Funk Ger\u00e4t zusammen mit einem Schulfreund. Sp\u00e4ter kam dann der UKW Funk auf dem Boot dazu. Des Weiteren noch ein paar PMR Ger\u00e4te, die auch ihre Dienste beim Slippen einer Varianta schon bewiesen haben. Das Boot (ich) konnte damit wunderbar die Kommunikation zum Zugfahrzeug halten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><br>Pr\u00fcfung zur Amateurfunkklasse E<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00fcfungssystem Amateurfunk<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt in Deutschland die Amateurfunkklassen N, E und A.<br>Die A Lizenz ist die gr\u00f6\u00dfte Lizenz, bei der man auf allen B\u00e4ndern und mit gro\u00dfen Leistungen arbeiten darf.<br>Die Klasse E ist bei der Leistung auf maximal 100 Watt begrenzt und darf nur auf bestimmten B\u00e4ndern arbeiten. Die Klasse N ist die neue Einstiegslizenz und erlaubt nur den Betrieb auf 2 m und 70 cm, also keine Kurzwelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich f\u00fcr die Klasse E entschieden. Ich wollte schnell loslegen mit der Lizenz und das Technik-Modul der Klasse A h\u00e4tte nochmal deutlich mehr Lernaufwand bedeutet. Die Leistungsbegrenzung auf max 100 Watt hat f\u00fcr mich keine Relevanz. Ich interessiere mich eher f\u00fcr portablen Betrieb (vom Berg\/Schiff aus) und da sind solche gro\u00dfen Leistungen sowieso kein Thema. Da wird meist mit QRP( kleinen Leistungen) von max 10 Watt gearbeitet. Bestimmte (laut Angaben anderer Funkamateure sehr interessante) B\u00e4nder sind mir mit der E-Lizenz aktuell verwehrt. Das ist aber auch kein Problem, da man jederzeit eine Erweiterungspr\u00fcfung auf die h\u00f6here Lizenz machen kann. Dabei wird nur der zus\u00e4tzliche Fragenkatalog abgepr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe zirka einen Monat recht intensiv f\u00fcr die Pr\u00fcfung gelernt. Das bedeutet im Schnitt pro Tag 2-3 h.<br>Genutzt hab ich daf\u00fcr das PC Programm <a href=\"http:\/\/www.hamradiotrainer.de\/\">HamRadioTrainer<\/a>.<br>Gequ\u00e4lt habe ich mich beim auswendig lernen von Frequenzbereichen und Gesetzestexten. Die technischen Fragestellungen sind mir relativ leicht gefallen. Ich habe allerdings auch einen gewissen Hintergrund bei Elektronik Themen (2 Semester Elektrotechnik und viele Elektronik Projekte bis heute). Wer sich das erst noch erarbeiten muss, sollte mehr Zeit zum Lernen einplanen.<br>F\u00fcr die Segler unter euch w\u00fcrde ich sagen, dass der Stoff etwa auf SKS Niveau ist.<br>Aktuell wird das gesamte Pr\u00fcfungssystem \u00fcberarbeitet. Dazu geh\u00f6ren auch neue Fragenkataloge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Pr\u00fcfung Lizenzklasse E<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00fcfung war bei der Bundesnetzagentur in Berlin der N\u00e4he vom ehemaligen Flughafen Tegel. Eigentlich h\u00e4tte ich 3 h f\u00fcr die Beantwortung der Fragen gehabt. Bereits nach 30 min war ich allerdings schon fertig. Nach der Auswertung durch den Pr\u00fcfungsausschuss dann die \u00dcberraschung: Ohne Fehler bestanden! <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach bestehender Amateurfunkpr\u00fcfung darf man aber noch nicht funken. Dazu ben\u00f6tigt man noch eine &#8222;Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst&#8220;. Die wohl wichtigste Information in dieser Zulassungsurkunde ist das Rufzeichen\/Callsign. Das ist eine weltweit eindeutige Kennung\/Id aus Buchstaben und Ziffern, die beim Funkverkehr immer benutzt werden muss. Aus den ersten Zeichen kann au\u00dferdem das Land abgeleitet werden.<br>Ich hatte am Montag meine Pr\u00fcfung in Berlin und am Dienstag lag bei mir bereits die Urkunde im Briefkasten. Keine Ahnung wie die Bundesnetzagentur das hinbekommen hat, sehr stark!<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Zulassung-zur-Teilnahme-am-Amateurfunkdienst_Vorderseite.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"578\" src=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Zulassung-zur-Teilnahme-am-Amateurfunkdienst_Vorderseite.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5141\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Zulassung-zur-Teilnahme-am-Amateurfunkdienst_Inhalt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"772\" height=\"554\" src=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Zulassung-zur-Teilnahme-am-Amateurfunkdienst_Inhalt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5140\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><br>Unterschied zum Seefunk<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Amateurfunklizenz ersetzt nicht das Funkzeugnis f\u00fcr den Seefunk. Rein technisch k\u00f6nnte ein Amateurfunker auch auf Seefunkfrequenzen arbeiten. Er darf das aber nicht. Trotz Amateurfunklizenz ben\u00f6tigt man ein SRC oder LRC. Funkamateure haben f\u00fcr ihren Betrieb eigene Frequenzbereiche, die sie nicht verlassen d\u00fcrfen. Sollte ein Funkamateur zuf\u00e4llig einen Notruf auf einer Seefunkfrequenz mith\u00f6ren, der von niemanden best\u00e4tigt wird, dann darf und wird er trotzdem helfen. Die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr ist aber wohl relativ gering.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SRC_Short_Range_Certificate-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SRC_Short_Range_Certificate-733x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5146\" width=\"222\" height=\"311\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><br>Funkverbindung von Bord\/ Maritime Mobile<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Funkamateur ohne Funkger\u00e4t ist wie ein Segler ohne Segel<\/h3>\n\n\n\n<p>Kurz nach der Pr\u00fcfung habe ich mir ein ordentliches Handfunkger\u00e4t f\u00fcr 2 m\/70 cm gekauft. Die Erfahrung der chinesischen Ger\u00e4ten vom Hersteller Baofeng hat mir gezeigt, dass man doch lieber etwas mehr Geld ausgeben sollte. Die Empfangsqualit\u00e4t ist wirklich um Welten besser. Das Ger\u00e4t unterst\u00fctzt au\u00dferdem digitale \u00dcbertragungen und APRS. Bei APRS werden digitale Pakete mit der Position oder kleinen Textnachrichten geschickt. Das System ist dem AIS in der Schifffahrt sehr \u00e4hnlich. Mit dem Unterschied, dass es meist an Land und von Amateurfunkern genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Auf T\u00f6rn<\/h3>\n\n\n\n<p>Ende Oktober hatte ich noch einen kleinen Segelt\u00f6rn ab Rostock gebucht. Da durfte nat\u00fcrlich auch das Funkger\u00e4t im Gep\u00e4ck nicht fehlen. Auf unserer \u00dcberfahrt nach D\u00e4nemark versuchte ich immer wieder eine Funkverbindung zu einem anderen Funkamateur aufzubauen. Das Problem dabei ist, dass das Funksignal nicht nur ankommen muss, sondern es muss auch gerade jemand auf der Frequenz h\u00f6ren. Mangels Kontakte in der lokalen Funkamateurszene konnte ich es deshalb nur auf gut Gl\u00fcck versuchen. An Bord sorgte ich mit meinem Funkger\u00e4t f\u00fcr eine gewisse Erheiterung in der Crew. Schlie\u00dflich gelang es mir nach vielen Versuchen \u00fcber den FM Repeater in L\u00fctten Klein zuf\u00e4llig eine Verbindung zu einem anderen Funkamateur. <\/p>\n\n\n\n<p>Das war mein erstes Maritime Mobile QSO (Funkverbindung). \/MM (Maritime Mobile darf man freiwillig an sein Rufzeichen anh\u00e4ngen, wenn man sich auf einem Schiff auf der See befindet. Auf einem Schiff auf einem Binnensee ist man wie im Auto \/m (mobile).<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Amateurfunkgeraet_Code0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"5135\" src=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Amateurfunkgeraet_Code0-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5135\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Skipper_Marcus_Amateurfunk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"5136\" src=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Skipper_Marcus_Amateurfunk-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5136\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Yaesu_FT5D_Tisch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"5139\" src=\"https:\/\/skipper-marcus.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Yaesu_FT5D_Tisch-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5139\"\/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><br>Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p>Momentan habe ich nur Technik f\u00fcr das 2 m\/70 cm Band. Die Funkwellen in diesem Bereich sind quasi-optisch. Das bedeutet was man sehen kann, kann man auch per Funk erreichen. Das trifft \u00fcbrigens auch auf den UKW Seefunk zu, der in \u00e4hnlichen Bereichen arbeitet. Die Reichweite ist dort aber durch die Position der Antenne ganz oben am Mast viel Gr\u00f6\u00dfer, als wenn ich mit meinem Handfunkger\u00e4t an Deck stehe. Ein Mensch oben auf dem Mast kann von dort ja auch viel weiter sehen. <br>Die Sendeleistung ist au\u00dferdem viel gr\u00f6\u00dfer. Mein Handfunkger\u00e4t hat nur 6 Watt, ein UKW Seefunkger\u00e4t immerhin 25 Watt.<br><br>Als N\u00e4chstes m\u00f6chte ich mich auch mal auf die Kurzwellen B\u00e4nder wagen. Kurzwellen k\u00f6nnen durch Reflexion an der Ionosph\u00e4re gro\u00dfe Entfernungen erreichen. Hindernisse wie Geb\u00e4ude, B\u00e4ume etc. werden auch besser durchdrungen.<br>Die daf\u00fcr n\u00f6tige Technik in Form von Transceiver und Antennen muss ich mir allerdings erst noch zusammensparen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><br>Links<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.darc.de\/en\/der-club\/distrikte\/d\/ortsverbaende\/11\/hid\/segler\/\">https:\/\/www.darc.de\/en\/der-club\/distrikte\/d\/ortsverbaende\/11\/hid\/segler\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amateurfunkdienst\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amateurfunkdienst<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/intermar-ev.org\">http:\/\/intermar-ev.org<\/a><\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort In den letzten Monaten habe ich angefangen mich parallel zum Segeln mit dem Thema Amateurfunk zu besch\u00e4ftigen. Mittlerweile habe ich auch meine Amateurfunklizenzpr\u00fcfung bestanden. 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